Fragen und Antworten (FAQ)

Häufigste Fragen zur Punktion und zum Embryotransfer, die von Patienten an den Arzt gestellt werden

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Frage Patientin: Kann ich zur Follikel-Punktion mit dem Auto kommen?
Antwort Arzt: Sie bekommen an diesem Tag in der Regel eine Narkose, daher können Sie zwar mit dem Auto selbst zu IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern fahren, aber in keinem Fall zurück das Steuer führen. Dafür brauchen Sie eine Begleitperson.

Frage Patientin: Kann ich zum Embryotransfer mit dem Auto selbst fahren?
Antwort Arzt: Auch hier sollten Sie eine Begleitperson (am besten Ihr Partner, der beim Transfer anwesend sein kann) mitbringen, denn Sie bekommen vor dem Embryotransfer ein Medikament in Form eines Zäpfchens, das beruhigt und somit Kontraktionen der Gebärmutter vermeiden hilft. Die Fahrtüchtigkeit ist durch das verabreichte Mittel einschränkt.

Frage Patientin: Wo soll ich mein Auto abstellen, wenn ich in die Praxis komme?
Antwort Arzt: Wenn Sie der Anfahtsbeschreibung folgen, finden Sie direkt auf dem Gelände des Medizeums ausreichend kostenlose Parkplätze für die Patienten von IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern. Schräg gegenüber vom Medizeum steht das preisgünstigste Parkhaus von Saarbrücken, in dem es reichlich zusätzliche Parkplätze gibt.

Frage Patientin: Wie lange dauert der Aufenthalt bei der Punktion?
Antwort Arzt: Die Punktion selbst dauert ca. 20 Minuten, die Aufwachzeit bis Sie wieder straßenfähig sind, ca. 2 Stunden. Sie müssen insgesamt vom Betreten bis Verlassen von IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern zwischen 3 und 4 Stunden rechnen.

Frage Patientin: Wie lange dauert der Embryotransfer? Wie lange muss ich in der Praxis bleiben?
Antwort Arzt: Der Embryotransfer dauert zwischen 5 und 10 Minuten. Ca. 2 Stunden vor dem Transfer erhalten Sie ein Zäpfchen. Danach sollten Sie 20 Minuten liegen und können dann IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern verlassen. Insgesamt müssen Sie also mit 1 Stunde bis 1 ½ Stunden Zeit rechnen, die Sie in den Räumen von IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern verbringen.

Frage Patientin: Muss ich zum Embryotransfer nüchtern kommen?
Antwort Arzt: Nein.

Frage Patientin: Muss ich zur Punktion nüchtern kommen?
Antwort Arzt: Wie im Aufklärungsgespräch vor der Punktion verabredet, dürfen Sie an dem Morgen, an dem die Punktion stattfindet, nichts essen, nichts trinken, nichts lutschen, nicht rauchen und müssen IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern ganz nüchtern betreten.

Frage Patientin: Wann darf ich das letzte essen und trinken?
Antwort Arzt: ca. 8-10 Stunden vor Punktion können Sie die letzte leichte Mahlzeit zu sich nehmen, ca. 6-8 Stunden vor Punktion nichts mehr trinken.

Frage Patientin: Wann darf ich das erste wieder essen?
Antwort Arzt: Nachdem Sie aus der Narkose erwacht sind, bekommen Sie auf Wunsch von der OP-Schwester Tee zu trinken. Wenn Sie IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern verlassen haben, können Sie sofort etwas leichtes zu sich nehmen, am besten eine Suppe.

Frage Patientin: Wie fühle ich mich nach dem Eingriff? Habe ich Schmerzen?
Antwort Arzt: Nach der Punktion können Sie durchaus leichte Schmerzen haben, insbesondere ein Druckgefühl im Unterbauch ist normal. Sie fühlen sich aber durstig und sollten auch entsprechend viel trinken (2-3 Liter pro Tag). Am besten ist zusätzlich zu kohlensäurearmem Mineralwasser, Tee etc.., die Zufuhr von isotonischen Getränken (0,5-1 Liter), wie sie für Leistungssportler angeboten werden, z.B. Isostar, Nesfit, Aquarius, Gatorade (diese Liste ist nicht vollständig). Wenn Sie zu Hause sind, sollten Sie sich für den Rest des Tages hinlegen und ruhen.

Frage Patientin: Wie lange bin ich arbeitsunfähig?
Antwort Arzt: Wegen der möglichen Zystenbildung an den Eierstöcken nach der Eizellgewinnung und damit verbundener körperlichen Belastung, kann in Ausnahmefällen eine bis zu zweiwöchige Arbeitsunfähigkeit eintreten. Sie erhalten üblicherweise eine Krankschreibung für eine Woche.

Frage Patientin: Wieso blute ich etwas? Kann nach dem Embryotransfer wieder eine Blutung auftreten? Ist dieses ein Zeichen für eine Fehlgeburt?
Antwort Arzt: Nach der Punktion ist ein blutig-bräunlicher Ausfluss normal. Er ist Folge der Scheidenverletzung beim Durchstechen der Scheidenwand und stammt NICHT aus der Gebärmutter.
Nach dem Embryotransfer ist eine kurzzeitige blutige Absonderung innerhalb von 48 Stunden ebenfalls normal. Dieses kommt von dem Muttermund oder aus dem Gebärmutterhals und hat mit einer Blutung aus der Gebärmutter nichts zu tun. Auch eine etwas später auftretende Blutung, die nicht stärker sein darf, als die Menstruationsblutung, ist durchaus vom Gebärmutterhals möglich und sagt nichts über den Ausgang der Behandlung aus.

Frage Patientin: Wieso erhalte ich nach dem Embryotransfer ein zusätzliches Medikament, das in die Scheide eingeführt wird?
Antwort Arzt: Das Mittel (z.B. Utrogest oder Crinone – also Gestagene) wird in Form von Kügelchen, bzw. eines Gels zur Unterstützung der Gelbkörperphase täglich mindestens bis zum Schwangerschaftstest vaginal von Ihnen eingeführt. Die Unterstützung der Gelbkörperphase ist wichtig, damit sich der Embryo auch einnisten kann.

Frage Patientin: Wann dürfen wir wieder Geschlechtsverkehr haben?
Antwort Arzt: Durch die verabreichten vaginalen Medikamente wird die Empfindung möglicherweise beeinträchtigt, so dass in der Zeit dieser medikamentösen Behandlung (maximal 12 Wochen) ein normaler, vaginaler Verkehr wahrscheinlich nicht als angenehm empfunden wird. An anderen Zärtlichkeiten darüber hinaus, sollte aber keinesfalls gespart werden, da Sie natürlich ganz erheblich zum Wohlbefinden und zur Entspannung beitragen. Grundsätzlich ist Verkehr aus medizinischen Gründen nicht verboten.

Frage Patientin: Darf ich Sport treiben (Joggen, Fitneßtraining)?
Antwort Arzt: Für die Zeit, in der Arbeitsunfähigkeit  besteht, sollte keine starke sportliche und übermäßig kreislaufbelastende Aktivität aufgenommen werden; gegen Spazierengehen oder gemütliches Fahrradfahren besteht kein Einwand.

Frage Patientin: Darf ich nach dem Embryotransfer baden oder duschen (schwimmen gehen)?
Antwort Arzt: Während der vaginalen Medikamenteneinnahme ist Baden insbesondere in öffentlichen Bädern wegen der Infektionsgefahr nicht unbedingt zu empfehlen. Gegen Duschen oder ein kurzes nicht zu heißes Bad zu Hause in der eigenen Badewanne ist grundsätzlich nichts einzuwenden, insofern gewährleistet ist, dass die verabreichten Zäpfchen/Kapseln nicht herausgespült werden (keine Scheidenspülungen o.ä. durchführen !)

Frage Patientin: Muss ich mich an meinen mitgegebenen Plan halten?
Antwort Arzt: Jedes Abweichen von dem Plan muss mit IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern abgesprochen werden, auch andere Ärzte, die mitbehandelnde Ärzte sind, sollten sich mit IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern absprechen, sonst kann der Behandlungserfolg gefährdet sein.

Frage Patientin: Darf ich Medikamente einnehmen, z.B. Schmerzmittel?
Antwort Arzt: Die Einnahme von anderen Medikamenten als verabredet, bzw. von Schmerzmitteln, die nicht auf der Verhaltensinformation nach dem Eingriff gelistet ist, sollte unbedingt vorher mit IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern abgestimmt werden. Sollten Schmerzen so stark sein, dass ein Arzt konsultiert werden muss, bitten wir Sie unbedingt, die Notfallnummer von IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern anzurufen und das weitere Vorgehen zu vereinbaren.

Frage Patientin: Wir haben Urlaub gebucht, darf ich fliegen?
Antwort Arzt: Vor der 13. Schwangerschaftswoche sollte eine Flugreise nur nach Absprache mit IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern geplant werden, da in dieser Zeit doch regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich sein können. Danach ist gegen eine Flugreise grundsätzlich nichts einzuwenden, es sei denn, es treten in der Frühschwangerschaft Komplikationen auf, die eine Flugreise verbieten.

Frage Patientin: Darf ich stricken, kochen oder darf ich überhaupt etwas im Haushalt machen?
Antwort Arzt: Gegen Hausarbeiten, die üblicherweise anfallen, ist nichts einzuwenden. Der große Jahreshausputz sollte nicht innerhalb der ersten Tage nach der Punktion stattfinden.

Frage Patientin: Darf ich ein Glas Wein (Sekt) trinken?
Antwort Arzt: Solange Sie nicht schwanger sind, ist gegen den Genuss eines Glases Wein oder Sekt nichts einzuwenden. Schwangere sollten überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen.

Frage Patientin: Darf ich Kaffee/Tee trinken?
Antwort Arzt: Gegen 1 bis 2 Tassen Kaffee täglich, bzw. Tee, ist nichts einzuwenden.

Frage Patientin: Darf ich auf die Sonnenbank gehen?
Antwort Arzt: Wegen der entstehenden Gewebeerhitzung und Kreislaufbelastung sollte auf Sonnenbank und ein direktes Sonnenbad verzichtet werden. Während der Schwangerschaft können außerdem häßliche Pigmentverschiebungen im Gesicht und am Bauch entstehen.

Frage Patientin: Darf ich rauchen?
Antwort Arzt: Besser nicht. Nicht nur, wenn Sie schwanger werden, müssen Sie das Rauchen sowieso einstellen, da Rauchen und Schwangerschaft sich überhaupt nicht miteinander vertragen, sondern die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung sind auch schon herabgesetzt, wenn Sie in den Wochen vor und während der Behandlung rauchen.  Da Sie doch hoffen, in einem der anstehenden Versuche schwanger zu werden, ist es besser, von Anfang an mit dem Rauchen aufzuhören.

Frage Patientin: Darf ich in die Sauna gehen?
Antwort Arzt: Wegen der enormen Kreislaufbelastung sollte auf Sauna während der Behandlung und während einer Schwangerschaft verzichtet werden.

Frage Patientin: Was soll ich tun, wenn ich nach der Punktion Beschwerden habe und auf der Notfallnummer keinen Arzt von IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern erreichen kann?
Antwort Arzt: Suchen Sie bitte das größte Krankenhaus in Ihrer Gegend mit einer Entbindungsabteilung auf. Nehmen Sie ihre Unterlagen, die Sie von uns bekommen haben, mit. Darin gibt es eine Bescheinigung über die Behandlung, die Anzahl der Embryonen und eine Beschreibung für Ärzte, welche Notfallmaßnahmen man ergreifen muss, damit Ihnen aus dieser Behandlung kein Schaden entsteht.

Frage Patientin: Muss ich mich nach dem Einführen eines Zäpfchens hinlegen?
Antwort Arzt: Nein. Die Progesteron-Dosierung ist so hoch gewählt, dass ein teilweiser Verlust der Wirkmasse keine Rolle spielt.

Frage Patientin: Wie groß ist ein Ei (ein Sperma, ein Embryo)?
Antwort Arzt: Eier, Spermien und Embryonen sind unterschiedlich groß. Damit Sie jedoch eine Vorstellung haben von der Größe, so ist ein Ei etwa 0,15 bis 0,2 mm groß, der transferierte Embryo ist zunächst nicht größer, bis er aus der Eihülle schlüpft, ein Spermium ist ca. 100 mal kleiner.

Frage Patientin: Wenn ich 2 Embryonen transferiert bekomme, kann ich auch 3 Kinder kriegen?
Antwort Arzt: Grundsätzlich sind auch eineiige Zwillinge bei der Durchführung dieser Behandlung möglich, so dass in ganz seltenen Fällen auch einmal eineiige Zwillinge und ein Einling auftreten könnten (ca. 1 pro 1.000 Schwangerschaften).

Frage Patientin: Wenn ich 12 Tage nach dem Transfer nicht blute, bin ich dann schwanger?
Antwort Arzt: Üblicherweise verhindert die Anwendung von Gestagenen (Utrogest / Crinone), auch wenn keine Schwangerschaft eingetreten ist, die nächste Monatsblutung. Dennoch kommt es vor, dass sowohl bei Eintritt einer Schwangerschaft als auch, wenn dieses nicht der Fall ist, Schmierblutungen auftreten können. Wenden Sie die Gestagene bitte in jedem Fall bis zum angegebenen Zeitpunkt an und kommen, wie vereinbart, zum Schwangerschaftstest zu IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern.
Sollte tatsächlich eine (Schmier-) Blutung schon eingetreten sein, machen wir zusätzlich zur Blutentnahme auch eine Ultraschalluntersuchung. Sollte eine regelstarke Blutung vor dem vereinbarten Schwangerschaftstest-Termin eingetreten sein – aber nur dann –  können Sie die Gestagene absetzen, kommen aber dennoch zur Blutentnahme und Ultraschalluntersuchung zum vereinbarten Termin zu IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern, um Zystenbildungen oder – was sehr selten vorkommt – eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen. Den tatsächlichen Eintritt einer Schwangerschaft kann man in dieser frühen Zeit nur durch eine Blutuntersuchung sicher feststellen.

Frage Patientin: Was teilt mir die MTA am Telefon mit, wenn ich nach Entnahme des Schwangerschaftstestes 12 Tage nach Transfer anrufe?
Antwort Arzt: Die MTA teilt Ihnen mit, ob die Behandlung zu dem gewünschten Erfolg geführt hat und eine Schwangerschaft eingetreten ist. Unsichere Schwangerschaftszeichen, wie Übelkeit, Brustspannen und die Hoffnung, schwanger zu sein, suggerieren der Patientin häufig, dass sie schwanger ist. Die Erfolgsrate der Behandlung liegt bei 30 – 35 %, so dass 2 Patienten von 3 bei diesem Anruf mitgeteilt werden muss, dass eine Schwangerschaft nicht eingetreten ist. In jedem Falle klärt Sie die MTA über das weitere Verhalten auf und macht mit Ihnen einen erneuten Termin in der Praxis aus, egal ob sie schwanger geworden sind, oder nicht.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Behandlung

Ihr Team IVF-SAAR Saarbrücken-Kaiserslautern